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Gabriel Ben Freudenberg erringt den 2. Preis beim Landeswettbewerb "Jugend forscht"

Gabriel Ben Freudenberg mischt beim Landeswettbewerb "Jugend forscht" in der Spitzenklasse mit…

...und erringt den 2. Preis von gesamt Baden-Württemberg in der Sparte Arbeitswelt!

„In der Ruhe liegt die Kraft“ – dieser Satz drängt sich bei Gabriel geradezu auf. Denn obwohl er rechnerisch gesehen überhaupt keine Zeit haben dürfte (er ist nämlich immer parallel mit mehreren Wettbewerben beschäftigt und stemmt nebenher den ja nicht gerade langweiligen Schulalltag einer KS1), gelang es ihm, die Jury bei großer Konkurrenz so zu überzeugen.

Das muss an dem Herzblut liegen, mit dem er seine Projekte vorantreibt. Lesen wir doch einmal hier seine eigene Projektbeschreibung im Ausstellungskatalog des Jugend forscht-Landeswettbewerbs:

„Wie können sich Blinde und seheingeschränkte Menschen in unbekannten Umgebungen freier bewegen? Ohne etwas sehen zu können, ist es ziemlich schwierig, Hindernissen auszuweichen. Bestehende Hilfen, wie Taststöcke, können nicht alle Hindernisse erkennen (z.B. schrankenartige Barrieren) und zeigen nur einen beschränkten Teil der Umgebung auf. Mein Projekt soll hier Abhilfe schaffen: Eine selbst programmierte Künstliche Intelligenz, verpackt in eine Smartphone-App, erkennt automatisch relevante Hindernisse. Die Positionen und Abstände dieser Hindernisse werden physisch über Vibrationen an den Blinden zurückgemeldet. Zusätzlich kann eine Spracherkennung auf Fragen des Blinden reagieren und so beispielsweise auch den Hindernistyp ausgeben.“

Dieses Jahr war die Experimenta (Heilbronn) das erste Mal Partner für die Austragung des Landeswettbewerbs. Die kurzweilige und fulminante digitale Feierstunde war deshalb auch garniert mit einigen Highlights, die die Besucher dort erwarten, und die Lust auf mehr machen.

Die unvergleichliche Frau Dr. Marianne Rädle, die seit vielen Jahren den Landeswettbewerb leitet, würdigte jedes Projekt in wunderbarer Weise und in einer begeisterten/begeisternden Moderation. Hier ist sie auf dem Screenshot bei der Preisverleihung für Gabriel zu sehen:

Gabriel Ben Freudenberg erhält den 2. Preis, Preisstifter: Bundesministerium für Arbeit und Soziales + Sonderpreis Innovationen mit Behinderungen der Christoffel-Blindenmission Deutschland e.V.

Die Schule hat auch noch das besondere Glück, dieses Jahr einen der drei Schulsonderpreise der Baden-Württemberg-Stiftung zu erhalten. Er besteht in einer Fahrt mit dem Forschungsschiff Aldebaran auf dem Bodensee, die diesen Mai zusammen mit Gabriel und dem Physikkurs PH1 der KS1 (hoffentlich zumindest hybrid) stattfinden wird. Wir freuen uns sehr und bedanken uns ganz herzlich!

Dr. Susanne Rieseberg

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